Eigenblutspende, Aufbereitung des Wundblutes
Eigenblutspende

Größere Operationen haben eventuell einen größeren Blutverlust zur Folge. Sind solche Operationen (z.B. Hüftgelenkersatz) planbar, kann zur Vermeidung der Infektionsrisiken bei Fremdbluttransfusion nach Absprache mit dem Operateur eine Eigenblutspende durchgeführt werden. Dabei werden mehrere Wochen vor dem OP-Termin zwei bis drei Blutspenden durchgeführt und diese Eigenblutkonserven fachgerecht bis zum Termin der Operation auf­bewahrt. Der hierdurch entstandene Blutverlust ist meist bis zum Zeitpunkt der Operation wieder ausgeglichen.

Ob eine Eigenblutspende sinnvoll und möglich ist, wird bei einer ausführlichen Voruntersuchung geklärt.

 

 

Aufbereitung des Wundblutes

Bei akuten Blutungen oder vielen großen Operationen kann das Wundblut in einem speziellen Gerät aufgefangen werden. Durch Wasch- und Reinigungsvorgänge werden schadhafte Blutzelle und durch die Operation verursachte Fremdkörper aus dem Blut entfernt, so dass anschließend hochwertiges Eigenblut dem Patienten zurückgeführt werden kann. Durch diese seit Jahren konsequent durchgeführte Methode kann bei vielen Operationen auf die Gabe von Fremdblut verzichtet werden.